Atze`s Moppedgeschichten

Die Fahrt mit der Harley

Nach 3 Wochen Krankenhaus hat meine Schwester mich zu meinem Auto (Polo Steilheck in mattgelb) gefahren. Mit fast steifen Bein fuhr ich eine Proberunde – keine Probleme!

Die Ärzte meinten, dass mein Bein nie wieder voll beweglich sein wird. Nur mit intensiven Training währe das Schlimmste zu verhindern.
Nach der Prognose wollte ich mal testen was für ein Mopped mit einem steifen Bein noch drin ist. Mein Chef hatte (unter Anderen) eine Harley 1200 Sporty mit stark vorverlegten Rasten. Ich startete den Motor und das Ding bollerte und wackelte wie blöd. Im Stand konnte man absolut nichts in den Spiegeln erkennen. Trotz dem das Ding einen völlig kranken Motorlauf hatte, hatte sie etwas – da war Leben drin! Nur konnte man damit keine Kurve so richtig fahren da die Rasten und der Auspuff zu tief lagen. Auch das Gewicht und die Reifen und... - also nicht wirklich ne Option.
Ich trainierte mein Bein bis ich es halbwegs schmerzfrei in einem rechten Winkel beugen konnte. Ein guter Bekannter fräste neue Rastenplatten für meine GSX/R (weiter vorn und etwas tiefer). So konnte ich eine halbe Stunde ohne Pause durch fahren.
Mit der Weile ist auch eine längere Tour mit meiner Bandit kein Problem mehr.

Motorradsport

Formel 1, DTM, MotoGP, Rallye und mehr bei Motorsport-Magazin.com